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Haus Buche

Die Pflege in Haus Buche

Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz

Auf der dritten Etage von Haus Buche leben ausschließlich Menschen mit Demenz. Eine sogenannte segregative Versorgungsform hat den Vorteil, dass den Bedürfnissen der Menschen und den krankheitsbedingten Herausforderungen besser begegnet werden kann. 

Unsere Mitarbeitenden sind für den fachlichen Umgang mit Menschen mit Demenz geschult. Ihr Fokus liegt dabei auf einer wertschätzenden Haltung den Menschen gegenüber und einer auf die Gruppe angepassten Ermöglichung von Handlungsspielräumen. Die vorhandenen persönlichen Ressourcen werden von uns selbstverständlich in den Alltag eingebunden. Dabei orientieren wir uns an dem personenzentrierten Ansatz von Tom Kitwood. Im Vordergrund stehen dabei die Menschen in ihrem „Geworden sein“ und ihrer Biografie.

Bei den aufwendigen Umbauarbeiten im Jahr 2016 haben wir auch die Bedürfnisse der Menschen mit Demenz berücksichtigt. Nun hat Haus Buche einen geschützten Garten und bietet verschiedene Möglichkeiten auch Menschen mit einer Hinlauftendenz ein neues Zuhause zu bieten.

Menschen am Lebensende und deren Angehörige professionell und menschennah geleiten

Wenn wir Menschen fragen, was ihnen in der letzten Phase ihres Lebens wichtig ist und  wovor sie Angst haben, wenn sie an ihr Sterben denken, hören wir oft: Ich habe Angst vor Schmerzen. Ich habe Angst, alleine zu sein. Ich habe Angst zu leiden. Ich habe Angst vor Hilfsbedürftigkeit und Abhängigkeit.

Genau hier setzen wir an. Wir wollen Menschen am Lebensende nicht alleine lassen.

Wir wollen für den Menschen da sein. wir wollen Angehörige jederzeit willkommen heißen und sie ermutigen, am Sterbebett zu bleiben. Angehörige werden in dieser Zeit eng von uns begleitet. Wir Mitarbeiter stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir möchten es ermöglichen, dass die Bewohner Menschen um sich haben, die sie kennen und lieben.

Wir fördern Selbstständigkeit und gestalten unsere Angebote so, dass die hilfebedürftigen Menschen sie leicht annehmen können. Unser Palliativ-Care Fachpersonal ist immer vor Ort. Von diesen Kolleg*innen werden gemeinsam mit Angehörigen, dem Bewohner oder der Bewohnerin, Ärzten und weiteren Kolleg*innen ethische Fallbesprechungen durchgeführt, um einen gemeinsamen Weg zu erarbeiten, der für alle Betroffenen annehmbar ist.

Hierbei wird den Wünschen des Bewohners oder der Bewohnerin besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Wir wollen Krankenhauseinweisungen in der letzten Lebensphase vermeiden, damit der Sterbende in seinem gewohnten Umfeld bleiben kann. Daher arbeiten wir mit Palliativ-Medizinern zusammen, so dass belastende Symptome „Zuhause“ behandelt werden können. Selbstverständlich stehen wir in engem Kontakt mit PHOS, dem Palliativen Hospiz in Solingen. Zudem kann auch ein Besuchsdienst durch unseren Pastor ermöglicht werden, wenn dies gewünscht wird.

„Nicht dem Leben mehr Tage, sondern dem Tag mehr Leben geben“, das  ist unsere Devise.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Wenn Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund verschiedenster Ursachen, z.B. temporäre Mobilitätseinschränkungen, fehlende notwendige Hilfsmittel o.ä., nicht direkt zurück in das häusliche Umfeld können, oder pflegender Angehörige eine Auszeit benötigen, stehen in unserem Haus Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung.

Für einen bestimmten Zeitraum bieten wir hier eine vollstationäre Versorgung und Integration in unser Wohn- und Pflegekonzept an.

Beratung hierzu in der Verwaltung des Seniorenzentrums bei Frau Tobschall
Tel.: 0212 630 410.

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